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Nach dem Erfolg im Jahre 2000 mit der "Beetebuerger AIDS-HËLLEF" unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Bettemburg und der Hilfe vieler Bettemburger Vereine, ist es uns gelungen in Luxemburg einen wichtigen Schritt zu tun, was die AIDS-Hilfe angeht. Grosses Lob wurde uns von den Verantwortlichen des Roten Kreuzes ausgesprochen für diese Initiative.

Hiermit möchte ich, vor allem im Namen der Helferinnen und Helfer, der Gemeinde Bettemburg, den Sponsoren und den Vereinen danken, die dazu beigetragen haben, dass die "Beetebuerger AIDS-Hëllef" ein Erfolg wurde.

Nur ihrer Hilfe ist es zu verdanken, dass am 1. August 2001 eine neue Hilfsorganisation in Bettemburg gegründet worden ist, die es verstanden hat, dass in Luxemburg und vor allem in der ganzen Welt, betroffene Kinder die mit HIV infiziert sind, Hilfe brauchen und dass denen geholfen werden muss.

Unsere Ziele, was wollen wir tun

  • Optimale Bedingungen für die medizinische und menschliche Betreuung der von Aids/HIV betroffenen Kinder schaffen

  • Die Lebensqualität von betroffenen Menschen und besonders Kindern und Nebenstehenden verbessern und die Solidarität der Gesellschaft mit HIV-positiven Menschen, ihren Familien und Freunden stärken

  • AIDS/HIV-positive Kinder und Jugendliche nicht am Rande der Gesellschaft leben lassen.

  • Kinder mit AIDS/HIV sowie deren Angehörige bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Probleme unterstützen

  • Die soziale Ausgrenzung der von AIDS/HIV betroffenen Kinder und deren Eltern verhindern und ihnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen.

  • Das Bewusstsein der Bevölkerung auf die Probleme lenken, die durch die Krankheit hervorgerufen werden.

  • Durch Gespräche und Informationen Angst abbauen und dadurch versuchen, durch Stärkung der Eigenverantwortlichkeit einer Ausbreitung der Infektion entgegen zu wirken

  • Gemeinsame Aufklärungsarbeit mit befassten Berufsgruppen, Behörden und Betreuungsinstitutionen anstreben,

    • mit Kindergärten

    • mit Gesundheits- und Jugendämtern

    • mit Ärzten (Kinder, Frauenärzte, etc)

  • Diskriminierung im Zusammenhang mit HIV/AIDS entgegentreten

  • Menschen mit HIV/AIDS in ihrer schwierigen Situation nicht alleine lassen

  • Massnahmen fordern, die den Kindern ein Verbleiben in einem möglichst natürlichen sozialen Umfeld ermöglichen, und aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Kinder, Jugendlichen und Eltern mit HIV/AIDS kämpfen.

  • Die letzten Jahre oder vielleicht nur Monate im Leben dieser Kinder "so fröhlich und gesellig, so schön und unbeschwert, so lebensfroh wie überhaupt nur möglich zu gestallten"

    Die Aids & Child a.s.b.l hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben der bereits erkrankten Kinder lebenswert zu machen.

    AIDS/HIV- infizierte Kinder sollen nicht isoliert sein. Ihnen soll etwas mitgegeben werden von dieser Welt, was ihre Tränen trocknet und sie lachen lässt.

 

Unsere Vernetzungen

 

Trotz fast zwei Jahrzehnten intensiver und kostenträchtiger Vorsorge Programme ist die Gefahr nicht gebannt. Im Gegenteil: AIDS breitet sich weiter aus. Trotz besserer Behandlungsmöglichkeiten gibt es keine Heilung! Weltweit tragen mehr als 40 Millionen Menschen das Immunschwäche-Virus HIV in sich, die Zahl der infizierten Menschen steigt kontinuierlich. In Afrika (derzeit ca. 28 Mill. Infizierte) ist die Situation am dramatischsten, allerdings gibt es auch der explosionsartige Anstieg in Osteuropa und Asien Anlass zu Sorge. Ansteigende Zahlen sind auch in Nordamerika, Australien und anderen Ländern Europas zu verzeichnen.

Hinter dem Irrtum "Aids" und der Erfindung von "HIV" steht ein grundsätzliches Problem der modernen Medizin: Ein falsches Verständniss von Krankheit und Gesundheit. Das zeigt sich besonders bezüglich der Therapie chronischer Erkrankungen: Eine langwährende Überversorgung mit chemischen Substanzen führt in ihrer Summe früher oder später zu ernsten gesundheitlichen Schäden. Sie schulmedizinische Neigung, eher symtome zu Behandlen und sich weniger Gedanken um Ursachen zu machen, ist ein Multi-Milliarden-Geschäft. Ganz vorne dabei sind Konzerne, die einen Umsatz haben, der den Staatshausgehalt halber Kontinente in der dritten Welt übertrifft. Und so ein gigantisches Geschäft will in der Zeit der Massenmedien vermarktet und promotet werden! Sterben, wie im Sommer 2000, in New York drei schon vorher geschwächte Menschen an dem Stich einer Mücke mit mutierten Krankheitserregern, dann ist das gleich ein Killervirus. Stadtteile wurden nachts medienwirksam mit Pestiziden eingesprüht, sogar das Fernsehen brachte das im Sommerloch mehrfach als ersten Bericht in der Hauptsendung. Warum ich das für bemerkenswert halte? Weil im gleichen Jahr in der Welt tausende Menschen an Infektionen starben, die sie sich im Krankenhaus geholt haben. Grund dieser Infektionen: In Krankenhäusern werden sehr viele Desinfektionsmittel benutzt und Antibiotika verschrieben. So züchtet man Erregerm gegen die man am Ende keine Medikamente mehr hat, weil die Erreger resistent und aggressiver geworden sind.

Bedrohung und Angst faszinieren uns, da schaut man hin, da schaltet man den Fernseher ein. Wir starren wie die Kaninchen auf die Bildschirmschlange- das hebt die Einschaltquoten. Aber wovor sollte man Angst haben, worüber sollte man eher informiert werden? Über eine Bedrohung durch ein neues Killervirus, das winzig und weit entfernt ist, oder über eine, die im nächsten Krankenhaus auf uns wartet uns somit viel konkreter ist? Was ins Fernsehen will, das muss logischerweise sichtbar sein oder sichtbar gemacht werden können. Es reicht nicht, nur ein Thema zu haben. Man braucht auch Bilder dazu, und zwar "Gute Bilder". Und die Hubschrauber, die perfekt ausgeleuchtet in der Nacht Millionen New Yorker mit schleierziehenden Pestiziden einlullten, das waren gute Bilder. Von Patienten, die an resistenten Erregern versterben und aus Kliniken auf den Friedhof gebracht werden, gibt es hingegen keine Bilder. Daher denkt man als TV-Macher an die Einschaltquoten, sind die Infektionen im Krankenhaus "Quotengift". Ich will hier jedoch mit Spekulationen aufhören, bevor ich damit angefangen habe.

 

3 Millionen Menschen sind 2001 weltweit an AIDS gestorben
5 Millionen Menschen haben sich neu infiziert
40 Millionen Menschen sind weltweit infiziert
22 Millionen Menschen sind seit Ausbruch der Krankheit an AIDS gestorben
50 % aller HIV-Infizierten sind Frauen
40 % aller HIV-Infizierten sind Heterosexuelle
50 % aller Schwangeren in einigen Ländern Afrikas sind HIV infiziert

Die Bedrohung durch AIDS für die Kinder unserer Welt wird immer grösser. Mehr Kinder als jemals zuvor werden mit dem HIV-Virus angesteckt und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Infektionsrate niedriger wird.

Bis zum Jahr 2010 wird AIDS in denen am stärksten betroffenen Regionen die Sterberate von Säuglingen um 75 % und die von Kindern unter 5 Jahren um 100 % erhöhen - wenn die Ausbreitung der Krankheit bis dahin nicht eingedämmt wird. In Europa leben 80 % aller infizierten Kinder bis zu ihrem 3. Geburtstag, nur 20 % vollenden ihr zehntes Lebensjahr.

Verständniss für diese Problematik zu entwickeln ist dringend notwendig. Das Wissen um die sozioökonomische Auswirkungen von AIDS muss sich in der Plannung von Entwicklungspolitik wiederspiegeln. Entwicklungspolitik soll Familien und Gemeinden helfen den Auswirkungen von AIDS entgegen zu wirken.

Umfassende Aufklärung, einer effiziente Schulbildung, die Stärkung des Selbstbewusstseins und Schutz der Kinderrechte sind der Schlüssel zu Verhütung von AIDS.

Entwicklung stärkt nicht nur die Fähigkeit einer Gesellschaft, mit den Auswirkungen dieser Krankheit umzugehen, sondern sie trägt auch dazu bei, Neuinfektionen vorzubeugen.

Die betroffenen Kinder brauchen Unterstützung. Information allein genügt nicht. AIDS Prevention muss bei der Zukunft der Gesellschaft beginnen, den Kindern und Jugendlichen. Sie brauchen Unterstützung, um die Fähigkeit zu entwickeln, zu unerwünschten sexuellen Kontakten, zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr und zu Drogenkonsum nein sagen zu können.

Alle Kinder dieser Erde sind dem Risiko einer HIV-Infektion ausgesetzt. Sie sind stärker gefährdet, wenn ihnen das Recht auf Information und Aufklärung genommen wird.

AIDS hat die Welt verändert. Kinder und Jugendliche in allen Ländern, nicht nur in Luxemburg müssen sich den geänderten Bedingungen anpassen, auch diejenigen die für sie sorgen und die sie verantwortlich sind.

Darum helft uns, dazu bei zu tragen, dass die Diskriminierung wenigstens eines Teiles jener Kinder und deren Eltern aufhörtm die ohnehin an den schlimmen Auswirkungen dieser oft tödlichen Krankheit zu leiden haben.

So können Sie von AIDS betroffenen Kindern helfen!

Für unsere Direkthilfe an betroffenen Kindern, für unsere Projekte und Aufgaben, sind wir auf Spenden angewiesen.

Ihre direkte Spende ereicht uns über das Konto

 

Banque Générale du Luxembourg
IBAN: LU77 0030 3714 4465 0000
BIC/SWIFT: BGLLULL

BIL/Dexia
IBAN: LU20 0029 1727 4656 2000
BIC/SWIFT: BILLLULL

Compte Chèque Postal
IBAN: LU16 1111 1742 4129 0000
BIC/SWIFT: CCPLLULL

 

Mit freundlichen Grüssen

Aids & Child a.s.b.l

 

 

 
Tel/Fax:
Tel: (+352) 621 360 577
Fax: (+352)
n/v
Adresse:
Aids & Child a.s.b.l
c/o Cinarelli Adrien
42, route de Mondorf
L-3260 Bettembourg <
 
Vereins-Sitz:
Aids & Child a.s.b.l
42, route de Mondorf
L-3260 Bettembourg


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